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Einpresssystem - Grundlagen

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Grundlagen der Einpresstechnik

Für die Verpressung von Montageteilen stehen mehrere Verfahren zur Verfügung. Die Auswahl des Verfahren ist abhängig von den Montageteilen, die miteinander verpresst werden sollen, sowie von Vorgaben und Erfahrungswerten. In unserer Pressensteuerung stehen zwei Pressverfahren mit mehreren Überwachungsfunktionen zur Auswahl.

 

Weggesteuerte Verpressung Bei diesem Verfahren erfolgt die Umschaltung der Vorschubgeschwindigkeit der Presse über den Pressweg. Die Presse fährt aus der Grundstellung mit parametrierter Geschwindig keit zum Maschinennullpunkt. Ab hier beginnt die Wegmessung und die Presse fährt mit der Geschwindigkeit v0 (schneller Zustellhub) bis zum Erreichen des Umschaltweges und schaltet dann auf die zweite Geschwindigkeit (langsamer Presshub) um. Am Umschaltpunkt kann eine Wartezeit parametriert werden. Über diese Wartezeit sind Synchronpressungen mit mehreren Pressen realisierbar. Die Presse wird bei Erreichen der Abschaltkraft oder beim Erreichen des Abschaltweges abgeschaltet. Die Bewertung der Einpressvorganges erfolgt über ein über die Grenzwerte F- / F+ sowie S- / S+ definiertes Bewertungsfenster.

Fügegradientenverpressung Die Fügegradientenüberwachung ermöglicht es, Pressungen mit sehr hoher, stark schwankender Einpresskraft zu verpressen und dient zur Erkennung des Blockmaßes. Bei der Fügegradientenüberwachung wird die Presse kraft- oder weggesteuert bis zum Umschaltpunkt gefahren. Ab der Umschaltung wird der Suchweg durchfahren. Über diesen Suchweg wird die Gradientenüberwachung durchgeführt. Es wird kontinuierlich während des Einpressens Kraft und Weg erfaßt. Aus diesen beiden Faktoren wird durch Berechnung des Differential- quotienten zu jedem Zeitpunkt die Steigung der Verpressungskennlinie ermittelt. Hierdurch ist es möglich, den Fügepunkt der Pressung exakt zu definieren, Kraft und Weg zu tarieren und somit reproduzierbare Pressergebnisse zu erzielen.

Kraftgesteuerte Verpressung Der Ablauf der kraftgesteuerten Verpressung entspricht dem oben beschriebenen wegge- steuerten Verfahren. Bei diesem Verfahren erfolgt jedoch die Umschaltung der Geschwindig- keit über die Kraft. Damit ist es möglich die Presse mit schnellem Zustellhub bis zum An- schnäbeln oder einer definierten Vorverpressung zu fahren. Abschalt- und Bewertungskriterien entsprechen der weggesteuerten Verpressung.

Abschaltkraft halten Mit Hilfe dieser Funktion kann eine Abschaltkraft über eine parametrierte Zeit gehalten werden. Ist eine Verpressung mit IO bewertet, wird während dieser Zeit eine Regelung auf die Abschaltkraft durchgeführt.

GrenzkurvenüberwachungBei dieser Überwachung werden während der gesamten Verpressung die Werte von Kraft und Weg mit einer oberen und unteren Grenzkurve verglichen. Nach dem Pressenstart wird ab dem Maschinennullpunkt der Presse bei jeder Abtastung der Wert von Kraft und Weg mit den Grenzkurven verglichen. Überschreitet die Kraft auf dem Weg die obere Grenzkurve oder unterschreitet sie die untere Grenzkurve, wird die Verpressung mit NIO abgebrochen. Die Grenzkurvenüberwachung ermöglicht damit die Überwachung der relevanten Kenngrö- ßen über den gesamten Pressvorgang. Die Grenzkurven können anhand von Referenzkurven über eine graphische Benutzerober- fläche erstellt werden.

Maximumauswertung Mit Hilfe dieser Überwachung kann eine Maximalkraft ab dem Maschinennullpunkt bis zu einem parametrierten Weg gespeichert werden. Diese Funktion ist zur Kontrolle von Pressverbindungen die auf Block gefahren werden aber während des Einpressens eine definierte Einpresskraft erreichen müssen (z.B. Sicher-stellung des Überdrehmomentes bei eingepressten Wellen).  
   


 

 

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